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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 17.05.2013
VVN-BdA Augsburg

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Aktuelles
Blickpunkt Augsburg Ausgabe Januar
Orte der Erinnerung und Mahnung
im Raum Augsburg
(Stand Feb. 2013)
Spuren der Nazi- Vergangenheit
ns-kunst in augsburg gehört kommentiert

Veranstaltungs-programm des Jüdischen Kulturmuseums

Erinnerung am
authentischen Ort

Zur Infoseite Halle 166
Die Halle 116 als Denkort
für Augsburg erhalten


Blick auf die Halle 116
vom Spielplatz am
Mietek-Pemper-Weg
Synagoge in Krieghaber
2011

Die ehemalige Synagoge Kriegshaber
1. November
Gedenkveranstaltung
auf dem Westfriedhof
"Für die Opfer des Faschismus"

Zum Archiv Gedenkveranstaltungen 1.11.
Stadtrundgang
"Auf den Spuren der
NS-Zeit in Augsburg"
Interessenten für einen Stadtrundgang können sich an uns per Email wenden vvn_augsburg@web.de

VVN-BdA-Kampagne
Zur nonpd-Seite
Den Aufruf online
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Infoseite >>

Menschenwürdiges
Leben auch für
Flüchtlinge

Flüchtlinge wehren sich über die Zustände ihrer Unterbringung und Behandlung - Solidarität ist dringend erforderlich!
Warum werden Menschen die aus ihrer Heimat flüchteten bei uns so erbärmlich behandelt? Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen in Augsburg.

Aktuelles unter
Augsburger Forum Flucht und Asyl
und
Flüchtlingsiniative Augsburg (FiA)
Wir machen Pfingstferien bis 2.6.2013

17.5.13
Gedenk-
veranstaltung

zum 80.ten Todestag von Leonhard Hausmann erinnerten wir an der Ecke Kirchbergstr. / Leonhard-Hausmann-Str. an seine Ermordung..

 

Montag, 10.6. 2013, 19.30 Uhr: Lesung von Katharina Stegelmann : „Bleib immer ein Mensch! Die Geschichte des Wehrmachtsoffizier Heinz Drossel, der Juden und Rotarmisten half. Eine deutsch-jüdische Familiengeschichte im Evangelisches Forum Annahof
Veranstalter: Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. in Kooperation mit Bücher Pustet und Evangelisches Forum Annahof

Der bayerische Verfassungsschutzbericht weiterhin ohne ersthaftes Umdenken.
VVN-BdA Landesverband währt sich in einer Pressmitteilung 16.4.13 weiter lesen >>

Erinnerungswerkstatt:
Lebensläufe von Opfern des Nationalsozialismus

Wenn es um die Opfer des Nationalsozialismus geht, hat jede Stadt ihre eigene Geschichte. In Augsburg sind viele Lebensläufe von Verfolgten gut dokumentiert, andere warten noch darauf, erforscht zu werden. Was man über die Opfer des Nationalsozialismus in unserer Stadt wissen kann, und wie man selbst dazu beitragen kann, die Vergessenen wieder in Erinnerung zu rufen - das ist Thema von dreimal zwei Abenden, die sich den aus politischen und "rassischen" Gründen Verfolgten sowie den Opfern der nationalsozialistischen "Gesundheitspolitik" widmen. Die Workshops setzen kein Vorwissen voraus, sie wenden sich an alle, die dazu beitragen wollen, dass die Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus in Augsburg wach bleibt.

3. Thema: Opfer der NS-Gesundheitspolitik mit Dr. Annette Eberle, Uni Augsburg
Dienstag 18.6.. und Mittwoch 18.6. um 19.30 Uhr im Evangelischen Forum Annahof, Hollbau
weiter lesen >>

„1. Mai – Unser Tag! Gute Arbeit . Sichere Rente. Soziales Europa“


 

 

 

 

 

 

 

80 Jahre nach der Machtübertragung an die Nazis wurde auf der Maikundgebung an die Zerschlagung der Gewerkschaften und an die Opfer des faschistischen Terrors erinnert.

13.4.2013 Antifaschistische Demonstration

Tausende zeigten Solidarität mit den aus rechtsextremistischen und rassistischen Gründen in Deutschland bisher Ermordeten und ihren Angehörigen.

weiter Informationen >>

Infosseiten
NSU Watchblog
NSU Prozess (twitter)

begeleitet wurde die Demo von tausenden von Polizisten aus dem Bundesgebiet, das Tränengas im
Gepäck


Anläßlich der Gedenkfeier am 17.4. zum Jahrestag der Hinrichtung von Dr. Max Josef Metzger
weihte Diözesanbischof Dr. Konrad Zdarsa die neu restaurierte Stele ein.
weitere Informationen zu Dr. M.J. Metzger >>

Der Priester und Pazifist wollte ein Manifest für ein ziviles Nachkriegsdeutschland außer Land schmuggeln, wurde jedoch verraten und anschließend verhaftet. Die Verhandlung wegen Hochverrates fand am 14. 10 1943 in Berlin statt und endete nach einer Stunde und zehn Minuten mit der Todesstrafe – der Richter: Dr. Roland Freisler. Am 17. April 1944 wurde Metzger in Berlin hingerichtet.

Ostermarsch 2013 am 30.3. auf dem Rathausplatz

Trotz Provokation durch das Auftreten der Neonazis neben dem Stadttheater fand der Ostermarsch statt. Eingeleitet durch die Rhythmen von Sambattac. Die Redner machten wieder mal deutlich, wie dringend eine breite gesellschaftliche Auseinandersetzung zur Rüstungspolitik in Deutschland notwendig ist.
Im Anschluss an den Ostermarsch erfolgte eine Kundgebung gegen Rechts nachdem die Neonazis gleichzeitig eine Kundgebung neben dem Theater durchführten. Eine kleine Schar angekarrter Neonazis lauschte ihrem Führer Roland Wuttke. Der größte Teile der Kundgebungsteilnehmer auf dem Rathausplatz ließ es sich nicht nehmen den Neonazis vor Ort zu zeigen, dass wir auch in Augsburg auf sie verzichten können.

 

 

 

 

 

Im Geleit der Polizei ziehen die Neonazis wieder ab. Brecht würde sagen " Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem das kroch" .
Bericht auf indymedia >>



Zeichen gegen Rechts am Stadttheater
Schwester Amalie besuchte am 21.3.2013 erstmals die nach ihrem Bruder benannte Straße in Pfersee

weiter lesen >>
23.3.1933: vor 80 Jahren stimmte der Augsburger Josef Felder mit den anderen 93 SPD-Reichstagsabgeordneten im Reichtag gegen das Ermächtigungsgesetz, mit dem das Ende der Demokratie in Deutschland besiegelt wurde. Zu diesem Zeitpunkt waren die Abgeordneten der KPD schon ausgeschlossen.
weiter lesen SPD-PM >>
Bald aus mit dem Namen Wernher von Braun Gymnasium in Friedberg?
Nicht LehrerInnen des Friedberger Gymnasiums zeigen Zivilcourage sondern Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU). Nach online-Meldung werden alle Bayerischen Schulen nach Namensgeber mit NS-Vergangenheit überprüft. Spaenle: «Personen, die sich durch ihre Zusammenarbeit mit menschenverachtenden Herrschaftssystemen, in der deutschen Geschichte geht es in erster Linie um die braune Diktatur unter Adolf Hitler, mitschuldig gemacht haben, können nicht als Namensgeber von staatlichen Schulen in demokratischen Rechtsstaat fungieren» (siehe Antenne Bayern >>) - Ein klares Wort an die Pädagogen.
Was in Friedberg für das W.v.B-Gymnasium gilt sollte auch auf die Werner Egk Grundschule Oberhausen übertragen werden.
80 Jahre nach Machtübernahme der Nationalsozialisten gibt es erste Ansätze Namensgeber für Straßen zu überprüfen. Nicht nur die Diskussion in Friedberg und Gersthofen bezüglich Wernher von Braun wird geführt auch in Augsburg ist es überfällig, Straßenbenennung zu überdenken und damit als Friedensstadt auch Konsequenzen zu ziehen. Am 6.3. hat der Ältestenrat der Stadt Augsburg beschlossen ein Institut zu beautragen, dass Vorschläge erarbeiten soll wie mit den Straßennamen umzugehen sei. Unabhängig hiervon ist die Stadt Augsburg der Namensvergeber für Straßen und steht damit in Verantwortung - insbesondere wenn man sich Friedenstadt nennt - im Umgang mit der Nationalsozialistischen Geschichte.

Zum Thema AZ-online 4.3.2013 >>
Übersichtsartikel AZ 2.3.2013 >>

Das Frauenforum Aichach-Friedberg ruft zur Unterschriftenaktion auf:
Weg mit dem Schulnamen "Wernher von Braun"
unterstützen auch sie die Aktion mit ihrer Unterschrift http://www.ipetitions.com/petition/wernhervonbraun/

Unsere Infoseite >>

weg mit dem Straßennamen in Gersthofen
unterstützen Sie die Pedition >>

Augsburger Vernetzung der Kampagne gegen Rüstungsexport

Auf Anregung von pax christi haben sich in Augsburg verschiedene Gruppen zu einem regionalen Bündnis der bundesweiten Kampagne "Aktion Aufschrei- Stoppt den Waffenhandel" zusammen geschlossen. Bei einem ersten Treffen mit VertreterInnen von pax christi, Augsburger Friedensinitiative, Vereinigte Verfolgte des Naziregimes, Deutsche Friedensgesellschaft Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, Solidarische Welt, Aktion Hoffnung der Diözese Augsburg, terre des hommes, ... weiter lesen

Konsequenzen aus der rassistischen NSU-Mordserie ziehen fordert ein breites "Bündnis gegen das Schweigen":
"
In Anbetracht der beispiellosen rassistischen Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) fordern wir echte, schonungslose Aufklärung und politische Konsequenzen. Notwendig ist jetzt Solidarität mit all jenen, die von Rassismus betroffen und von der extremen Rechten bedroht sind...."
zur Resolution und UnterstützerInnenliste >>
29.6.2012: Der staatliche Rettungschirm für die neonazistische Mordserie des >Nationalsozialistischen Untergrundes< /NSU von Wolf Wetzel >>

Nazigewalt unter den Augen des Verfassungsschutzes! (?)

"Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) - diesen Namen gaben sich die Neonaziprotagonisten Uwe Mundlos (38J.), Uwe Böhnhardt (34J.) und Beate Zschäpe (36J.). Die Männer verübten Selbstmord die Frau stellte sich der Polizei nachdem sie Beweise in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau mittels Brand vernichten wollte. Nun wird das Neonazi-Trio für mind. 10 Morde seit dem Jahr 2000 verantwortlich gemacht, das Erstaunen der Politiker etc. groß, die Medien haben ihre Schlagzeilen. Spezialisten, Kenner und Politiker melden sich zu Wort. Es wird spekuliert, Verantwortliche gesucht, Hypothesen und Forderungen formuliert, mehr Personal gefordert, die Vernetzung der Verfassungsschützer der Länder erwähnt und vieles mehr. Der Bayer. Innenminister Hermann fordert sogar ein NPD-Verbot, dies könne nach seiner Auffassung auch ohne Rückzug von V-Leuten erfolgen. Man könnte fast Staunen. Natürlich gibt es hierfür auch Gegenstimmen.

Wieder wird der Rechtsextremismus im gleichen Atemzug mit dem Linksextremismus genannt. Nichts anderes sind wir gewohnt. Organisationen wie die VVN werden in ihrem Engagement gegen Neonazis mit dem Verb linksextremistische diffamiert, die Gemeinnützigkeit aberkannt und eine Ausgrenzung aus Bündnissen gegen Rechts angestrebt.

Eine Reihe von Gesetzesänderungen in den letzten Jahren wurde verbal als Kampf gegen den Rechtsextremismus verabschiedet. Gerade aber diese Verschärfung trifft zunehmend engagierte Menschen gegen Rechts. In der gleichen Zeit formieren sich die neofaschistischen Strukturen in Form von "Freien Kameradschaften" oder diversen "Heimatschutz" -Gruppen weiter, kann der braune Sumpf der NPD ungehindert seinen Parteitag durchführen.

In der Trauer mit den Angehörigen der Ermordeten können wir auf die vielen Lippenbekenntnisse verzichten. Die wenigen aufrichtigen Äußerungen werden bald wieder aus den Medien verschwinden.

Der Verdacht auf Verstrickungen seitens des Verfassungsschutzes - als Neonazischutzämter (Junge Welt 14.11.) tituliert - wird zum willkommenen Geschenk für Rechtsextreme. So können diese sich wenn es eng wird distanzieren. Die NPD spricht schleunigst vom "durchgeknallten Mörder-Trio aus Zwickau" und von der Steuerung und Duldung durch den Verfassungsschutz, da er der braunen Bewegung bewusst schaden möchte. Der Wolf zieht sich einen Schafspelz an. So bleibt eine heile braune Welt ungehindert in ihrer politischen Agitation, zum großen Teil über die Wahlkampfkostenerstattung vom Steuerzahler finanziert. Auch können die Neonazis sicher sein, dass auch weiterhin Gelder über die V-Leute in die braunen Netze fließen.

Am Ende werden uns wieder Einzeltäter untergeschoben, der neofaschistische Nährboden blüht weiter - bis zur nächsten Empörung - solange wir dann noch dürfen.


Bilder aus dem Jahr 1998 suggerieren Jugendliche als Täter

Klaus erklärt: Rechtsterrorismus ARD Mediathek >>

 

14.11.2011: Presseerklärung des VVN-BdA Landesverband Bayern zur aktuellen Situation des Neonazisterros und des Verhaltens den bayer. Innenministers Herrmann pdf >>

20.11.2011: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) fordert: Neofaschismus endlich konsequent bekämpfen "V-Leute-System abschaffen"/ Vorwurf der Untätigkeit und Verhinderung der Strafverfolgung
Die Erklärung >>

zurückliegende Themen 2013
zurückliegende Jahre siehe Archiv >>

15.05.2013: Lesung von Anna Maria Nannetti , Matilde Grünhage-Monetti und Gianluca Luccarini über die Massaker der SS- und Wehrmachtsverbände in Marzabotto 1944. (Info zur Veranstaltung >>)

08.05.2013: Film: „Keine Kameraden“ von Marion-Samuel-Preisträgerin Beate Lehr-Metzger über das Massensterben der russischen Soldaten in deutscher Kriegsgefangenschaft. Der Film ist sehr empfehlenswert und wir fargen uns, warum dieser im öffentlichen Fernsehen nicht gezeigt wird. weitere Info >>

05.05.2013: Gedenkstunde am ehemaligen "SS-Schießplatz" in Hebertshausen - Rede von Ernst Grube >>

30.03.2013: Ostermarsch 2013

26.2.-22.2013: Jörg Scherkamp 1935–1983 - Ausstellung im Haus der Gewerkschaften

20.03.2013: Die Zweite Hinrichtung von Michael Verhoeven.- Film über die Hinrichtungspraxis in den USA..

08.03.2013: Internationaler Frauentag - Kundgebung Frauenbündnis Augsburg auf dem Rathausplatz

07.03.2013: Am 9. März 1943 wurden über 80 Augsburger Jüdinnen und Juden in das Vernichtungslager Auschwitz transportiert. Vortrag: "Auschwitz und der Weg in den Massenmord." im Jüdischen Kulturmuseum. Referent: Professor Dr. Dieter Pohl Universität Klagenfurt.

28.02.2013: Workshop - Lebensläufe von Opfer des Nationalsozialismus - Politisch Verfolgte II

26.02. 2013: Beeindruckende Lesung mit Niklas Frank aus seinen Büchern im Evangelischen Forum Annahof,

23.02.2013: Aktionstag "Vielfalt und Demokratie in der Friedensstadt" mit Kundgebungszug "Straße der Erinnerung". Trotz klirrender Kälte zeigte Augsburg ein deutliches Zeichen gegen Neonazis. Infoseite >>

21.02.2013: Workshop - Lebensläufe von Opfer des Nationalsozialismus - Politisch Verfolgte I

20.09.2012 - 20.02.2013 Ausstellung: Bauten erinnern. Augsburg in der NS-Zeit im Architekturmuseum Schwaben

27.1.-10.2.2013: Ausstellung: Zwangsarbeit für den "Endsieg" das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945. Archivgalerie Friedberg, Veranstalter: Frauenforum Aichach-Friedberg

08.02.2013: "Blut muss fließen - undercover unter Nazis" Film und Diskussion mit Christine Kamm (MdL B90/DIE GRÜNEN ) und Regisseur Peter Ohlendorf im Liliom-Kino

04.02.2013: Nazi komm raus! Wie ich dem Massenmörder Alois Brunner in Syrien auf der Spur war. Lesung mit Christian Springer im Augustana-Saal/Annahof

30.01.2013: Hitler und wir - Die Vergangenheitsbewältigung der Nachgeborenen
Gedenken an die „Machtübernahme“ am 30. Januar 1933 im Goldenen Saal

26.01.2013: Vortrag und Diskussion: vor 80 Jahren im Januar 1933 - Errichtung der NS-Diktatur
Wer trug die Verantwortung? Was sind die Lehren? mit Prof. Manfred Weißbecker, Berlin

26.01.2013: Eröffnung der Ausstellung: Zwangsarbeit für den "Endsieg" das KZ Mittelbau-Dora 1943-1945, Archivgalerie Friedberg, Vortrag durch Dr. Wagner - Leiter der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora.

17.01.2013: Auftaktdemo in Augsburg für mehr Bildung und die Abschaffung der Studiengebühren in Bayern


Prof. Weissbecker