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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 07.02.2012
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    Veranstaltungen und Termine für Augsburg finden Sie beim Forum solidarisches und friedliches Augsburg

     

     

    Wir laden ein zum Vortrag und Diskussion: Systemfehler Verfassungsschutz?
    Do. 9.2.2012, 20 Uhr
    Ort: Hans-Beimler-Zentrum, Manlichstr. 3, Augsburg (Nähe Oberhauser Bahnhof)
    Referent: Friedrich Burschel arbeitet zum Schwerpunkt Neonazismus und Strukturen/Ideologien bei der Akademie für Politische Bildung der Rosa Luxemburg Stiftung in Berlin.

    Info zur Veranstaltung >>

    VVN-BdA-Kampagne

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    Die Unterschriftenliste
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    Unsere Infoseite >>

    Tagessemminar des DGB-Bildungswerks Bayern e.V. am 11.2.2012
    Beginn 10.00 Uhr

    Aktuelle Bestandsaufnahme: Rechte Entwicklung und Antifaschismus

    Anmeldung über DGB Augsburg, Tel. 42079743
    Weiter Infos im Flyer >>

    Veranstaltungshinweis zur Schwerpunktreihe des Jüdischen Kulturmuseums:
    70. Jahrestag der Deportationen von Juden aus Schwaben

    14.02, 19 Uhr: Vortrag mit Dr. Alfred Gottwaldt vom Deutschen Technikmuseum Berlin
    „Die >Judendeportationen< aus dem Deutschen Reich 1941 – 1945“.
    Dabei geht er besonders auf die Reichsbahn ein und fragt nach den Gründen für ihr „reibungsloses Funktionieren“

    Ort: Jüdisches Kulturmuseum, Halderstr. , Eintritt 5,-/3,- €

     

    "Erinnern allein tut's nicht" - Unter diesem Titel berichte Ernst Grube am 7.12. im Rahmen des Projekts Zeitzeugengespräche* über seine Kindheit und die Geschichte seiner Familie während des Naziterrors, außerdem über seine Reise an die Orte der Deportation Münchner Juden.
    Unter dem Thema "Denk nicht, wir bleiben hier!" erzählte der Sinto Hugo Höllenreiner am 8.12. sein Schicksal und das seiner Familie in bedrückender Weise. Als Kind war er unter anderem Opfer des berüchtigten KZ-Arztes Mengele. Beide Zeitzeugen war auch Gast in Augsburger Schulen um mit Schüler ihre Lebensgeschichte zu diskutieren.
    Ernst Grube im Gespräch
    mit Heinz Paula (MdB)

    *Ein Projekt des Bündnisses für Menschenwürde Augsburg-Schwaben e. V. im Evangelischem Forum Annahof mit Unterstützung der VVN-BdA im Gedenken an den Holocaust-Überlebenden und Augsburger Ehrenbürger Mietek Pemper (24.3.1920 -7.6.2011).

    20.11.2011: Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes (VVN-BdA) fordert: Neofaschismus endlich konsequent bekämpfen "V-Leute-System abschaffen" / Vorwurf der Untätigkeit und Verhinderung der Strafverfolgung
    Die Erklärung >>

    Nazigewalt unter den Augen des Verfassungsschutzes?

    "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) - diesen Namen gaben sich die Neonaziprotagonisten Uwe Mundlos (38J.), Uwe Böhnhardt (34J.) und Beate Zschäpe (36J.). Die Männer verübten Selbstmord die Frau stellte sich der Polizei nachdem sie Beweise in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau mittels Brand vernichten wollte. Nun wird das Neonazi-Trio für mind. 10 Morde seit dem Jahr 2000 verantwortlich gemacht, das Erstaunen der Politiker etc. groß, die Medien haben ihre Schlagzeilen. Spezialisten, Kenner und Politiker melden sich zu Wort. Es wird spekuliert, Verantwortliche gesucht, Hypothesen und Forderungen formuliert, mehr Personal gefordert, die Vernetzung der Verfassungsschützer der Länder erwähnt und vieles mehr. Der Bayer. Innenminister Hermann fordert sogar ein NPD-Verbot, dies könne nach seiner Auffassung auch ohne Rückzug von V-Leuten erfolgen. Man könnte fast Staunen. Natürlich gibt es hierfür auch Gegenstimmen.

    Wieder wird der Rechtsextremismus im gleichen Atemzug mit dem Linksextremismus genannt. Nichts anderes sind wir gewohnt. Organisationen wie die VVN werden in ihrem Engagement gegen Neonazis mit dem Verb linksextremistische diffamiert, die Gemeinnützigkeit aberkannt und eine Ausgrenzung aus Bündnissen gegen Rechts angestrebt.

    Eine Reihe von Gesetzesänderungen in den letzten Jahren wurde verbal als Kampf gegen den Rechtsextremismus verabschiedet. Gerade aber diese Verschärfung trifft zunehmend engagierte Menschen gegen Rechts. In der gleichen Zeit formieren sich die neofaschistischen Strukturen in Form von "Freien Kameradschaften" oder diversen "Heimatschutz" -Gruppen weiter, kann der braune Sumpf der NPD ungehindert seinen Parteitag durchführen.

    In der Trauer mit den Angehörigen der Ermordeten können wir auf die vielen Lippenbekenntnisse verzichten. Die wenigen aufrichtigen Äußerungen werden bald wieder aus den Medien verschwinden.

    Der Verdacht auf Verstrickungen seitens des Verfassungsschutzes - als Neonazischutzämter (Junge Welt 14.11.) tituliert - wird zum willkommenen Geschenk für Rechtsextreme. So können diese sich wenn es eng wird distanzieren. Die NPD spricht schleunigst vom "durchgeknallten Mörder-Trio aus Zwickau" und von der Steuerung und Duldung durch den Verfassungsschutz, da er der braunen Bewegung bewusst schaden möchte. Der Wolf zieht sich einen Schafspelz an. So bleibt eine heile braune Welt ungehindert in ihrer politischen Agitation, zum großen Teil über die Wahlkampfkostenerstattung vom Steuerzahler finanziert. Auch können die Neonazis sicher sein, dass auch weiterhin Gelder über die V-Leute in die braunen Netze fließen.

    Am Ende werden uns wieder Einzeltäter untergeschoben, der neofaschistische Nährboden blüht weiter - bis zur nächsten Empörung - solange wir dann noch dürfen.


    Bilder aus dem Jahr 1998 suggerieren Jugendliche als Täter

    Klaus erklärt: Rechtsterrorismus ARD Mediathek >>

    14.11.2011: Presseerklärung des VVN-BdA Landesverband Bayern zur aktuellen Situation des Neonazisterros und des Verhaltens den bayer. Inenministers Herrmann >>

    Reisetagebuch zur
    „Forschungsreise wider das Vergessen“

    Anlässlich dieses Jahrestages reiste der Künstler Paul Huf vom 6. bis 20. November zusammen mit dem Holocaust-Überlebenden Ernst Grube zu den Zielorten der Münchner Deportationen. Helga Hanusa überahmt die redaktionelle Mitarbeit und Renate Eichmeier verfasste den täglichen Blog.

    Zum Reisetagebuch >>

    Am 9. 11. 2011 - 73. Jahrestag des Deutschen Pogroms- lud die Initiative Stolpersteine für Kempten und Umgebung e.V. zum GEDENKGANG in der Stadt KEMPTEN ein

    Weitere Information >>

    1.11.2011 Gedenkveranstaltung
    „Für die Opfer des Faschismus“


    Großer Zuspruch beim Schweigemarsch zur Gedenkstätte mit Kranzniederlegung. Nach der Begrüßung durch Rainer Bauch (IGM-Ortsjugendausschussvorsitzende) wurden 3 Biographien von Naziopfern vorgestellt (Hans Beimler, Hermann Frieb und Anna Weichenberger).

    Anschließend hielt Ernst Grube (KZ­Überlebender, Landesvorstand der VVN­BdA Bayern, stellv., Vorsitzender der Lagergemeinschaft Dachau) eine beeindruckende Rede. Zur Infoseite >>

     

    "NS-Kunst" in Augsburg

    Erinnerung am
    authentischen Ort

    Die Halle 116 als Denkort
    für Augsburg erhalten
    Synagoge in Krieghaber
    2011


    1.11. Gedenkveranstaltung
    auf dem Westfriedhof
    "Für die Opfer des Faschismus"

    Stadtrundgang
    "Auf den Spuren der
    NS-Zeit in Augsburg"
    Interessenten für einen Stadtrundgang können sich an uns per Email wenden vvn_augsburg@web.de
    Nächster Stadtrundgang 2012
    Hartmut-Meyer-Archiv
    der VVN-BdA

    Menschenwürdiges
    Leben auch für
    Flüchtlinge


    Flüchtlinge wehren sich über die Zustände ihrer Unterbringung und Behandlung - Solidarität ist dringend erforderlich!
    Warum werden Menschen die aus ihrer Heimat flüchteten bei uns so erbärmlich behandelt? Wir solidarisieren uns mit den Flüchtlingen in Augsburg.

    Weitere Infos auf der Seite "Augsburger Forum Flucht und Asyl"
     
     
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    zurückliegende Themen 2012
    zurückliegende Jahre siehe Archiv >>

    bis zum 14. Januar 2012 in der Universitätsbibliothek Augsburg „Über Leben im Exil" Eine Ausstellung über das Emigranten-Ehepaar Joachim Lackner und Suzanne Chotzen-Lackner