| Augsburg:
März 1942 Abbrucharbeiten durch ca 5 Zeugen Jehovas - Ort er
Unterbringung nicht bekannt.
Augsburg-Haunstetten
- ab Februar 1943 - Die Messerschmitt AG baut ein Kriegsgefangenenlager
zu einem Außenlager des KZ Dauchau aus - Inninger Strasse
(Jan. 1944 2695 Häftlinge) - Einsatz bei Bau- und Zuarbeiten,
in der Flugzeugfertigung bei Messerschmidt
Augsburg-Kriegshaber
- erste Erwähnung 7.9.1944 - Michelwerke (Ulmerstr. 160) -
ca 500 ungarische Jüdinnen - Einsatz in den Michelwerken und
im Kuka-Werk - letzte Erwähnung 25.04.1945
Augsburg-Pfersee
("Halle 116") - am 27.4.1944 in einer Halle der
Luftnachrichtenkaserne eingerichtet - ca. 1500-2000 Häflinge
- Zwangsarbeit bei Messerschmitt -25.04.1945 wurde das Lager geräumt.
Die Gefangenen mußten in Richtung Süden marschieren.
In Klimmach wurden sie von den Amerikanern befreit.
- Info zur Halle 116 pdf-Datei >>
- Bürgerhaus Pfersse >>
- Initiative Denkort Halle 116 >>
Augsburg: Oberbürgermeister - ca. 3.11.1944 - März 1945 - etwa 18
Männer, Einsatz beim Bomben suchen
Augsburg: Reichsbahnbetriebsamt - ca. Februar -
März 1945 - etwa 7 Männer
Augsburg: "Arbeitserziehungslager" bei
der Staatspolizei(leit)stelle (ab 1944 selbständig (1)) - ca.
6.3.1945 - 28.4.1945
Burgau:
Februar 1945- 24.4. - Ca. 1000 Häflinge - Einsatz
von 240 bei den Kuno-Werken
Gablingen: ca ab Jan. 1944 - Einsatz bei Messerschmitt
auf dem Gablinger Fliegerhorst
Horgau:
ca. 4.3.1945 - 4.4.1945 - Einsatz in der Blechschmiede von Messerschmitt
- ca. 309 Häflinge
(1) Heusler
Adreas: Ausbeutung und Disziplinierung. Zur Rolle des Münchner
Sondergerichts und der Stapoleitstelle München im Kontext der
nationalsozialistischen Fremdarbeiterpolitik. 1998. http://www.rewi.hu-berlin.de/FHI//articles/9801heusler.htm |