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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 19.03.2009

WIDERSTAND im DRITTEN REICH

 Anna Weichenberger

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    30.12.1909
    † 26.07.1942

    "Anni" Weichenberger, geborene Feichtner, eine Textilarbeiterin stand mit an der Spitze einer Widerstandsgruppe in Augsburg gegen das faschistische Deutschland.

    Sie klebten Plakate und verkauften Aufklärungsmaterial gegen die Terrorherrschaft der Nazis. Der Erlös und die noch dazu gesammelten Spenden kamen den Häftlingen in den Konzentrationslagern und deren in große Not geratenen Familien zu Gute.
    Ungeduldig trug Anni Weichenberger den Glauben in ihrem Herzen, dass die Kraft der Arbeiterklasse so stark werden wird, dass die mörderischen Klammern des Naziterrors gesprengt werden könnten. Mit vielen anderen Nazigegnern wurde ihr vom Obersten Landesgericht in München der Prozess gemacht. Nach langer Isolationshaft konnte sie bei diesem Prozess ihren Ehemann sehen, der ebenfalls angeklagt war.

    „Wir nahmen Abschied von einander. Aber niemand konnte wissen, das es für 7 Kameraden ein Abschied für immer war....“

    Anni Weichenberger wurde von der Augsburger Gestapo, mit dieser ungeheuren Trauer im Herzen, noch durch die Gefängnisse Himmlers geschleppt. Nach 7-jähriger schlimmster Haftzeit wurde sie in Ravensbrück am 26. Juli 1942 im Alter von 33 Jahren umgebracht.

    Sie nahmen Erniedrigungen auf sich, Schmerzen - und waren doch stärker als ihre Feinde - weil sie etwas besaßen: Eine hohe Moral - und das Wissen um den Sieg der Vernunft.

    WeichenbergerstrasseNamensgebung:
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