Kopflogo
Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 29.05.2008

 Zeitzeugen und Opfer des Nationalzozialismus

 Höllenreiner Hugo

Hauptmenue
  • VVN-BdA Startseite
  • Publikationen
  • Jahrestage
  • Archiv
  • Porträts
  • Stadtrundgang
  • Literaturhinweise
  • Region Augsburg
  • Region Kaufbeuren
  • Region Allgäu
  • Demokratie(?)
  • Linkliste
  • Kontakt/Impressum
  • Mitglied Blickpunkt Bucharchiv antifa Online-Shop
    Unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende
    VVN-BdA Kreis Augsburg
    Kto.Nr. 4861795
    Augusta-Bank Augsburg
    BLZ: 72090000
    IBAN:
    DE87720900000004861795
    BIC: GENODEF1AUB
    forum
    Veranstaltungen und Termine für Augsburg finden Sie beim Forum solidarisches und friedliches Augsburg

     

     




    * 1933 in München

    SWR-Sendung am 1. März 2007
    "Wir haben doch nichts getan..."
    Der Völkermord an den Sinti und Roma
    Die Zeitzeugen:Hugo Höllenreiner

    "Als Hugo Höllenreiner 1933 in München Giesing geboren wird, scheint die Bedrohung durch den Nationalsozialismus noch fern: Der Vater ist Wehrmachtsoldat, die Schwester stolz auf ihre BDM-Uniform. Das ändert sich schlagartig im November 1941. Die Familie wird ins "Zigeunerlager" Auschwitz- Birkenau deportiert. Dort erlebt Hugo grauenvolle Dinge: die Gaskammern und Mengeles Experimente. Was ihn überleben lässt ist der Zusammenhalt der Familie. Im Sommer 1944 werden sie weitertransportiert: von Ravensbrück über Mauthausen nach Bergen-Belsen. In Ravensbrück werden Mutter und Tanten zwangssterilisiert, der Vater gelangt nach Sachsenhausen, wo er den Krieg nur knapp überlebt. Am 15. April 1945 werden Höllenreiners von der britischen Armee befreit.
    Hugo Höllenreiner hat erst vor wenigen Jahren begonnen, über die Zeit im KZ zu reden. Heute geht er als Zeitzeuge in Schulklassen. Es kostet ihn Überwindung, aber er will den Jugendlichen vermitteln, was es heißt, Opfer von Rassismus zu werden."
    (http://www.swr.de/geschichte/archiv/2007/03/01/beitrag.html)

    Sinto Hugo Höllenreiner erzählt in der Waldorfschule Hammerschmiede az 2.5.08 >>

    Veranstaltung mit Hugo Höllenreiner am 11.7.2007 im Rathaus:
    Sinto Hugo Höllenreiner, der die brutalen medizinischen Experimente des KZ-Arztes Mengele überlebte berichtete über seine erschütternde Geschichte. In seiner Kindheit mußte er eine nicht mehr steigerungsfähige Brutalität von "Menschen" gegen sich und andere erfahren. Unsere Hochachtung gegenüber Hugo Höllenreiner, der immer wieder die Kraft findet seine Geschichte den Nachgeborenen zu erzählen. Grauenvolle Erlebnisses die wir keinem Menschen wünschen im Kampf ums nackte Überleben. Sein Appell an uns "laßt es nicht mehr soweit kommen, dass dies nochmal passiert". Seine in Buchform vorliegende Lebensgeschichte sollte als Pflichtliteratur in den Schulen eingeführt werden und von jedem Erwachsenen gelesen werden.



    Familienfoto 1941

    Hugo Höllenreiner bei der Einweihung des Mahnmals an die Opfer des KZ Arztes Mengele

    Bericht in verdi-publik >>

    Literatur:
    Tuckermann Anja: "Denk nicht, wir bleiben hier". Die Lebensgeschichte des Sinto Hugo Höllenreiner. München 2005 (Deutscher Jugendbuchpreis 2006)

    Weitere Informationen:
    Wochenzeitschrift Freitag 7.5.04 >>
    Die Zeit 16.3.06 >>
    Wiesbadener Kurier 19.10.05 >>
    Deutscher Jugendliteraturpreis 2006 >>
    SWR.de Sendung 1.3.2007 >>
    Mengele-Mahnmal-AZ 09-03-2005 >>
    Besuch im Sailer-Gymnasium Dillingen 2006 >>

    Pressebericht zur Mahnmaleinweihung 2005 >>

    "1990 war eine der wenigen Gemeinsamkeiten in Deutschland eine allgemeine Abneigung gegen die Zigeuner. Die Toleranz in der Bevölkerung für diese Menschen ist sehr gering und die verallgemeinernden Äußerungen sind als beschämend zu bezeichnen." Hintergründe zur Sinti und Roma >>

    Augsburg im Umgang mit Sinti und Roma:
    In der langen Geschichte der Verfolgung, der Ausgrenzung und der noch immer vorherrschenden Vorurteile gegen Sinti und Roma hat auch Augsburg seinen Platz: Beschluss des Reichstags zu Augsburg 1500 >>
    Die Geschichte in Augsburg von 1933 bis heute muss erst noch geschrieben werden. Z.B. der Inhalt in der Aussage "der kommt ja aus dem Fischerholz".