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WIDERSTAND im DRITTEN REICH
Hans (Johann) Adlhoch
geb. 29.1.1883
gest. 21.5.1945
Geboren wurde Hans Adlhoch in Straubing. In München war der gelernte Schreiner ab 1910 Vorsitzender der Christlichen Gewerkschaft.
In Augsburg war er von 1925-1933 Stadtrat für die Bayerischen Volkspartei (BVP), von Januar bis März 1933 Reichstagsabgeordneter.
Verheiratet mit Anna Adlhoch, * 5.4.1876, geborene Kurz.
Als einer der Ersten wurde er 1933 von den Nazis in "Schutzhaft" genommen. Er ist einer der Gegner des Nazideutschlands aus der katholischen Arbeiterbewegung.
Nach seiner Freilassung 1934 wieder für einen Monat im Gefängnis, dann 1935 für mehrere Monate im KZ Dachau. 1944 bis zum Kriegsende erneut im KZ Dachau. Im April 1945 mußte er den Todesmarsch von Dachau nach Waakirchen mitmachen. Kurz nach der Befreiung starb H. Adlhoch in einem Lazarett in München.
Namenspate
- Hans-Adlhoch-Schule (seit 1946) und Hans-Adlhoch-Straße in Pfersee
- Haus Adlhoch in Wilburgstetten (Christliche Arbeiterhilfe Kempten)
- Aufgenommen in die Gedenktafel für die1933-1945 ermordeten 96 Reichstagsabgeordneten vor dem Reichstag
seit 1946
Hans-Adlhoch-Schule in Pfersee
In der Peutingerstr. 11 erinnert eine Tafel an den Arbeitsplatz von Hans Adlhoch
(fälschlicherweise mit Todesort KZ Dachau)
Gedenkstein auf dem Ehrenhain der Opfer des Nationalsozialismus (Westfriedhof)