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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 10.01.2014
VVN-BdA Augsburg - Hans Adlhoch

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WIDERSTAND im DRITTEN REICH

 Hans (Johann) Adlhoch

 


geb. 29.1.1883
gest. 21.5.1945

Geboren wurde Hans Adlhoch in Straubing. In München war der gelernte Schreiner ab 1910 Vorsitzender der Christlichen Gewerkschaft.
In Augsburg war er von 1925-1933 Stadtrat für die Bayerischen Volkspartei (BVP), von Januar bis März 1933 Reichstagsabgeordneter.

Als einer der Ersten wurde er 1933 von den Nazis in "Schutzhaft" genommen. Er ist einer der Gegner des Nazideutschlands aus der katholischen Arbeiterbewegung.
Nach seiner Freilassung 1934 wieder für einen Monat im Gefängnis, dann 1935 für mehrere Monate im KZ Dachau. 1944 bis zum Kriegsende erneut im KZ Dachau. Im April 1945 mußte er den Todesmarsch von Dachau nach Waakirchen mitmachen. Kurz nach der Befreiung starb H. Adlhoch in einem Lazarett in München.

Weggefährtin und Unterstützerin war Anna Margarete Adlhoch (geborene Kurz), die am 5. April1876 in Kaspauer in Oberfranken geboren wurde. Sie überlebt und verstarb am 7. April 1961.

Namenspate
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Hans-Adlhoch-Schule (seit 1946) und Hans-Adlhoch-Straße in Pfersee
- Haus Adlhoch in Wilburgstetten (Christliche Arbeiterhilfe Kempten)
- Aufgenommen in die Gedenktafel für die1933-1945 ermordeten 96 Reichstagsabgeordneten vor dem Reichstag

seit 1946


Hans-Adlhoch-Schule in Pfersee

In der Peutingerstr. 11 erinnert eine Tafel an den Arbeitsplatz von Hans Adlhoch
(fälschlicherweise mit Todesort KZ Dachau)
Gedenkstein auf dem Ehrenhain der Opfer des Nationalsozialismus (Westfriedhof)
Familiengrab auf dem Westfriedhof
Weiter Informationen
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