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Die Diskussion geht weiter:
- Beschluss des Bundesvorstandes des Deutschen Gewerkschaftsbundes vom 6. Mai 2008
Verbot rechtsextremer Organisationen – unverzichtbarer Bestandteil der Bekämpfung des Rechtsextremismus pdf-Datei >>
- Die NPD endlich verbieten - Artikel von Peter Fahrenholz in der SZ 15.10.2007 >>
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| Der
Aufruf:
Sehr geehrte
Abgeordnete des Deutschen Bundestages,
wir fordern Sie auf, ein neues Verbotsverfahren gegen die NPD nach
Artikel 21, Absatz 2 Grundgesetz
auf den Weg zu bringen. Die seinerzeit von Bundesregierung, Bundestag
und Bundesrat geltend
gemachten Verbotsgründe bestehen nach wie vor.
Seit über 40 Jahren ist in der Bundesrepublik mit der NPD eine
Partei wirksam, die in der Tradition
der NSDAP steht. Ihre Aussagen sind rassistisch, antisemitisch und
fremdenfeindlich. Sie tritt für ein
neues »Deutsches Reich« ein und lehnt die demokratische
Ordnung der Bundesrepublik Deutschland
ab.
Sie propagiert zur Durchsetzung ihrer politischen Ideologie nicht
nur Gewalt, sondern bietet auch
Gewalttätern eine politische Heimat und unterstützt sie.
Sie ist in einem hohen Maße für ein geistiges
Klima verantwortlich, in dem vielfältige strafbare Handlungen
gedeihen.
Sie nutzt den Parteienstatus aus, um Gelder von einem demokratischen
Staat zu beziehen, den sie
abschaffen will.
Das Grundgesetz ist der Gegenentwurf zur Terrorherrschaft des Nazi-Regimes.
Nur vor diesem Hintergrund des Faschismus sind seine Bestimmungen,
insbesondere in Artikel 1, zu den Grundrechten
und über den Schutz der Demokratie zu verstehen. Bezug nehmend
auf die Bestimmungen des
Potsdamer Abkommens, der Alliierten Kontrollratsgesetze und deutsche
Rechtsvorschriften heißt es
in Artikel 139 des Grundgesetzes:
»Die zur ›Befreiung des deutschen Volkes vom Nationalsozialismus
und Militarismus‹ erlassenen
Rechtsvorschriften werden von den Bestimmungen dieses Grundgesetzes
nicht berührt.«
Die NPD muss mitsamt ihren Gliederungen, Neben- und Nachfolgeorganisationen
verboten und
konsequent aufgelöst werden!
Wir fordern Sie deshalb auf: Leiten Sie ein neues Verfahren
ein!
Erstunterzeichner
Ludwig Baumann, Wehrmachts-Deserteur; Karl-Willi Beck, 1. Bürgermeister
Wunsiedel; Jürgen Becker, Kabarettist; Esther Bejarano,
Auschwitz-Überlebende; Dr. Gerd Belkius, Musikwissenschaftler;
Rainer Bliesener, DGB-Vorsitzender Baden-Württemberg; Artur
Brauner,
Filmproduzent und Unternehmer; Fritz Bringmann, Neuengamme-Überlebender;
Dr. Hans Coppi, VVN-BdA; Prof. Dr. Frank Deppe, Politikwissenschaftler;
Prof. Dr. Stefan Doernberg, Angehöriger Rote Armee; Hannelore
Elsner, Schauspielerin; Prof. Wolfram Elsner, Wirtschaftswissenschaftler;
Wolfgang Erdmann, Konzernbetriebsratsvorsitzender Jungheinrich;
Prof. Dr. Heinrich Fink, Vorsitzender VVN-BdA; Prof. Dr. Peter Florin,
Angehöriger Rote Armee; Detlef Garbe, Direktor KZ-Gedenkstätte
Neuengamme; Udo Gebhardt, DGB-Vorsitzender Sachsen-Anhalt; Jupp
Gerats, NS-Verfolgter; Kurt Goldstein, KZ-Überlebender; Ernst
Grube, Dachau-Überlebender; Prof. Dr. Sigward-Horst Günther,
Mediziner; Jürgen Harrer, PapyRossa Verlag; Klaus Hartmann,
Vorsitzender Deutscher Freidenkerverband; Ingrid Häußler,
Oberbürgermeisterin Halle; Prof. Dr. Klaus Hübotter, Architekt
und Unternehmer; Initiative Laut gegen Nazis, Prof. Dr. Karl Heinz
Jahnke, Historiker; Gisela Karau, Publizistin; Dietrich Kittner,
Kabarettist; Stefan Körzell, DGB-Vorsitzender Hessen-Thüringen;
Dietmar Koschmieder, Tageszeitung junge Welt; Lore Krüger,
Résistance; Dr. Gerlinde Kuppe, Ministerin Sachsen-Anhalt;
Aurora Lacasa, Sängerin; Prof. Dr. Hans Lauter, KZ-Überlebender;
Steffen Lemme, DGB-Vorsitzender Thüringen; Klaus Looft, Superintendent
i. R.; Martin Löwenberg, KZ-Überlebender; Dr. h. c. Max
Mannheimer, KZ-Überlebender; Gisela May, Schauspielerin; Prof.
Dr. Moritz Mebel, Angehöriger Rote Armee; Ernst Melis, Résistance;
Franz-Josef Möllenberg, Vorsitzender Gewerkschaft Nahrung,
Genuss, Gaststätten (NGG); Dr. Edgar Most, ehem. Vorstandsmitglied
Deutsche Bank; Prof. Dr. Gerhard Ludwig Müller, Kath. Bischof
Regensburg; Andreas Nachama, Direktor Stiftung Topographie des Terrors;
Erik Neutsch, Schriftsteller; Günter Pappenheim, Buchenwald-Überlebender;
Werner Pfennig, Vorsitzender VVN-BdA; Gina Pietsch, Sängerin;
Präsidium des 1. FC Nürnberg; Prof. Dr. Paul Raabe, Direktor
a. D. Franckesche Stiftungen; Käthe Reichel, Schauspielerin;
Walter Sack, NS-Verfolgter; Ingo Schlüter, stellv. Vorsitzender
DGB-Bezirk Nord; Dr. Ulrich Schneider, Internationale Föderation
der Widerstandskämpfer; Erasmus Schöfer, Schriftsteller;
Rudenz Schramm, Steintor Varieté Halle; Prof. Dr. Ursula
Schumm-Garling, Soziologin; Günther Schwarberg, Schriftsteller;
Prof. Willi Sitte, Maler; Peter Sodann, Schauspieler; Sybille Stamm,
ver.di-Landesbezirksleiterin Baden-Württemberg; Hans-Jürgen
Steinmann, Schriftsteller; Karl Stenzel, Sachsenhausen-Überlebender;
Dagmar Szabados, Bürgermeisterin Halle; Barbara Thalheim, Sängerin;
Dr. Franz v. Hammerstein, Widerstand 20. Juli; Hannes Wader, Musiker;
Prof. Dr. Manfred Weißbecker, Historiker; Dr. Paul Wengert,
Oberbürgermeister Augsburg; Frank Werneke, stellv. Vorsitzender
Dienstleistungsgewerkschaft ver.di; Karsten Wessels, Vorsitzender
DGB-Region Unterelbe; Marianne Wilke, NS-Verfolgte; Stefan Wolf,
Oberbürgermeister Weimar; Stefan Jerzy Zweig, Buchenwald-Überlebender |
Stimmen aus Augsburg/Umgebung |
| Königsplatz
3.3.07 |
Trotz stürmischem Wetter unterstützten
96 BürgerInnen in kurzer Zeit mit ihrer Unterschrift
die Kampagne. |
| Stefan |
"ich wünsche euch viel Erfolg bei der Unterschriftenaktion
gegen die NPD" |
| Edith |
"toll, dass ihr euch bei diesem Wetter auf die Straße
stellt" |
| Andrea |
"ich hoffe die Politiker in Berlin wachen auf und stellen
einen Verbotsantrag gegen die NPD" |
| Rainer |
"ich verstehe nicht warum die Politiker dem treiben
der Faschisten so lange zusehen." |
| Königsplatz
7.4.07 |
Infotisch während der Ostermarschaktion der Augsburger
Friedensinitiative. Ca. 200 BürgerInnen unterschrieben
den Aufruf. |
| Daniela |
"ich wünsche Euch noch viel Erfolg" |
| Klaus |
"die NPD möchte die Demokratie abschaffen und
einen Nationalstaat unter der Ideologie der Volksgemeinschaft
aufbauen, ich finde es gut das Ihr diese Aktion macht." |
| Kurt |
"ich bin skeptisch das die Politiker den Mumm aufbringen
die NPD zu verbeiten trotzdem unterstütze ich Euch" |
| Freilichtbühne
1.5.07 |

Infotisch während der 1.Mai Kundgebung
des DGB. Großer Zuspruch für unsere Unterschriftensammlung.
Ca. 300 BürgerInnen unterschrieben den Aufruf. |
| Königsplatz
26.5.07 |
Bei schönem Pfingstwetter schon fast zu heiß
Unterschriften zu sammeln - dennoch der Zuspruch von Passanten
am Infotisch bestärkt die Wichtigkeit der Kampagne. Ca.
100 BürgerInnen unterschrieben den Aufruf. |
| Franz |
"ich wünsche euch viel Glück bei eurer Aktion" |
| Sabine |
"ich habe lange überlegt ob ich unterschreiben
soll, aber dass diese brauner Haufen mit meinen Steuergeldern
finanziert wird kann ja wohl nicht angehen" |
| Karin |
"kann ich hier gegen die NPD unterschreiben?" |
| Martina |
"ich finde es gut, dass ihr bei dem schönen Wetter
eure Zeit hier verbringt" |
| Annastrasse 30.6.07 |
ein durchschlagender Erfolg am Infostand, kräftige
Unterstützung durch Antifa-Jugendliche. Die AugsburgerInnen
sind sensibilisiert, knapp 400 Unterschriften wurden gesammelt. |
| Hans |
"viel Erfolg bei eurer Aktion" |
| Thomas |
"toll das ihr euch auf die Straße stellt, ich
hoffe nur, dass die Politiker endlich aufwachen" |
| Michael |
"ich glaube nicht das ihr Erfolg habt, aber unterschreiben
tue ich doch" |
| Königsplatz
21.7.07 |
Knapp 110 Unterschriften mehr für die Kampagne. Viele
äußerten ihren Unmut gegenüber den Politikern
die dem Treiben der Neonazis tatenlos zusehen. Sauer auch
darüber, da die Äußerungen vor Ort sich nicht
im Abstimmungsverhalten im Bundestag wiederspiegeln. |
| 1.9. Antikriegstag |

Auch Augsburg dabei. Auf dem Rathausplatz
diskutierten wir mit Passanten und sammelten Unterschriften. |
| Annastrasse 29.9.07 |
Wieder 160 Unterschriften mehr für
die Kampagne. Auch diesen mal wieder viele positive Gespräche
und auch viel Dank für unser Engagement. |
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Informationen und Bilder zu unseren Infoständen |
Informationsstand am 3.3.2007 auf dem Königsplatz
Trotz stürmischem Wetter wurde um 10 Uhr der Infostand aufgebaut. In den Gesprächen mit Passanten zeigte sich sehr oft eine positive Haltung zu einem Verbotsverfahren gegen die NPD. Aber auch Resignation war bei einigen zu spüren "es hat doch eh keinen Sinn, die da oben machen sowieso was sie wollen". Eins zeigt die Aktion, eine politische Auseinandersetzung mit den Neonazis und dem Aufzeigen, dass sie in unserer Demokratie nicht zu suchen haben ist sehr wichtig. |
Infostand am 7.4.2007 bei der Ostermarschkundgebung
auf dem Königsplatz

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Infostand am 1. Mai auf der DGB-Maikundgebung in der Freilichtbühne
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Infostand am 26.5.2007 auf dem Königsplatz

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Infostand am 30. Juni 2007 in der Annastraße

Infostand am 29.9.2007 Unter dem Bogen
/ Annastraße
Presseerklärung
>>
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Infostand am 21. Juli am Königsplatz
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Weitere
Informationen:
- Das NPD-Verbotsverfahren (29.3.2001 Antrag im Bundestag) Chronologie, Dokumente etc. >>
- Entstehung und Entwicklung der NPD link >>

- Bundestag Mai 2007: Debate über einen Antrag zur "Abschaltung von V-Leuten in der NPD" - Gabriele Fograscher (SPD) äußert sich >> (siehe auch Bericht zur Veranstaltung 3.5.07 >>)
- Pressestimmen 2007 >>
-
TRITTBRETTFAHRER DER SOZIALEN FRAGE - SOZIALDEMAGOGIE VON NPD UND
NEONAZIS pdf-Broschüre
des DGB-Bundesvorstand 2007 >>
- 20.08.2007: SPD
Bundesvorstand beschliesst umfangreichen Antrag für den SPD-Bundesparteitag: "Demokratie stärken. Gewalt bekämpfen. Wirksam handeln
gegen Rechtsextremismus."
...." Wir
fordern Bundestag, Bundesregierung und Bundesrat auf, einen Fahrplan
für ein Verbot der NPD zu erarbeiten. Die SPD-Bundestagsfraktion
wird gebeten, hierzu die Initiative zu ergreifen....."
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| Warum
ein Verbot der NPD nötig und möglich ist
1. Die NPD ist gefährlich.
Die NPD hat sich in den letzten Jahren zum gefährlichen Kristallisationskern
des gesamten Neofaschismus entwickelt. Die NPD-Führung hat
ein funktionsfähiges Bündnis mit gewaltbereiten Gruppen
geschlossen und eine eindeutige und zunehmende Dominanz im Spektrum
neofaschistischer Wahlparteien errungen. Eine solche Situation gab
es in der Bundesrepublik noch nie. Im Rahmen der sozialen und politischen
Krisen wirkt sich die NPD stark negativ aus. Sie ist ein aktiver
und demagogischer Gegner jeder progressiven Politik. Nichts deutet
darauf hin, dass sich dieses Problem von selbst erledigen würde.
2. Verbrechen sind nicht erlaubt, auch keine politisch motivierten
Faschistische Politik läuft auf politisch motivierte Gewaltverbrechen
hinaus. Wer eine solche anstrebt, fordert oder fördert, plant
mithin Schwerstkriminalität. Es gibt keinen Grund, dies zu
tolerieren, eben so wenig wie im Falle anderer Totschläger,
Mörder und ihrer Helfer. Das Grundgesetz kennt deshalb auch
keine Toleranz gegenüber Diskriminierung aus rassischen, religiösen
und anderen Gründen, der Aufstachelung zum Rassenhass und der
Vorbereitung und Führung von Angriffskriegen. Das Strafgesetzbuch
kriminalisiert ebenfalls und zu Recht faschistische Ideologie.
3. Der Parteienstatus ist für NPD entscheidend
Die Funktionen einer Partei können nur durch eine Partei ausgeübt
werden. Deshalb führt es in die Irre, davon zu sprechen, die
NPD könne leicht durch "nicht greifbare Gruppen"
ersetzt werden. Das Gegenteil ist der Fall: Die über lange
Zeit aufgebauten Strukturen, die eingespielte Führung, der
eingeführte Name, ihre Öffentlichkeitsarbeit, der Schutz
ihrer Veranstaltungen und vor allem ihre Finanzen (Parteivermögen,
Immobilienbesitz, Parteiverlag, Fraktionen und Mitarbeiter, Wahlkampfkostenerstattung,
steuerliche Vorteile) basieren auf dem Status einer legalen Partei.
4. Ein Verbot der NPD fördert den Ausbau der Demokratie
Die NPD ist kein schützenswerter Bestandteil der Demokratie
Deutschlands, sondern eine latente und zunehmende Gefährdung
derselben. Die Grund- und Bürgerrechte von Migranten, Linken
und anderen von den Neofaschisten als Feinde auserkorener Gruppen
werden massiv beeinträchtigt. Die Legalität der NPD führt
außerdem fortlaufend zur Kriminalisierung antifaschistischer
Gruppen und ihrer Aktionen. Ein Verbot der NPD bedeutet also ein
Mehr an Freiheit. Die Förderung der Zivilgesellschaft und Repression
gegen Noofaschisten gegeneinander auszuspielen wie es z.Zt. häufig
geschieht, geht ebenfalls in die Irre. Man muss beides tun.
5. Ein zweiter Anlauf für ein Verbotsverfahren ist
juristisch möglich.
Die Bundesverfassungsrichter Papier, Hassemer und vorher bereits
Jentsch, haben am 29.01.05 ausdrücklich darauf hingewiesen,
dass ein neues Verbotsverfahren juristisch möglich ist. Ob
die NPD verfassungswidrig ist, wurde 2001-2003 überhaupt nicht
behandelt, vielmehr eine Prozessentscheidung getroffen, die sich
gegen das Verhalten der Antragsteller richtete. Der entscheidende
Satz im Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 18.03.03 benennt
die Bedingung:
"Die Beobachtung einer politischen Partei durch V-Leute staatlicher
Behörden, die als Mitglieder des Bundesvorstands oder eines
Landesvorstands fungieren, unmittelbar vor oder während der
Durchführung eines Verfahrens zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit
der Partei ist in der Regel unvereinbar mit an Anforderungen, an
ein rechtsstaatliches Verfahren, die sich aus Art. 21 Abs. 1 und
Abs. 2 GG i.V.m. dem Rechtsstaatsprinzip, Art. 20 Abs. 3GG, ergeben."1
Dieser Beschluss besagt nicht, wie z.B. Schäuble suggeriert,
dass die VS-Behörden dann ja die Beobachtung der NPD mit "nachrichtendienstlichen
Mitteln" einstellen müssten. Nach eigenen Angaben2 beschafft
sich z.B. der niedersächsische VS seine Informationen ohnehin
nur zu 20% über "nachrichtendienstliche Mittel",
von denen wiederum nur ein Teil von V-Leuten stammt. Observationen,
Fotos und vor allem die Auswertung offener Quellen bleiben unberührt
und sind für den Nachweis der Verfassungswidrigkeit völlig
ausreichend. Ein Abzug oder zumindest Abschalten der (bezahlten)
V-Leute aus den Führungsgremien der NPD ist ohnehin wünschenswert.
1. BerfGE 107, 339 (365)
2. www.verfassungsschutz.niedersachsen.de
Text als pdf-Datei
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