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Das Stadttheater wurde
im Stil der Gründerzeit von den Wiener Architekten Fellner und Hellmer
entworfen und 1877 eröffnet.
Nach
Hitlers Besuch 1936 wurde es umgebaut,
mit 2 zusätzlichen Logen und moderner Bühnentechnik versehen.
Die Neueröffnung fand - mit Hitlerbesuch
am 21.11.1937 - statt. Hitler wollte 4 Millionen Mark für den Umbau
aus eigener
Tasche bezahlen, aber dann entwickelte er große Pläne zum Ausbau
der Stadt zur „Schwäbischen Gauhauptstadt“ (Kosten 140
Millionen Mark). Gauleiter Wahl ist begeistert, denn damit bestätigt
Hitler, dass er die Zusammenlegung Schwabens mit Oberbayern verhindern
will. OB Mayer dringt
bei Hitler immer wieder auf Bereitstellung der Gelder. In der Nürnberger
Oper kommt es zum Eklat: in der Pause spricht Mayer Hitler wegen des Geldes
an, und Hitler bekommt einen Wutanfall. Mayer wird gefeuert, Wahl fährt
nach Berlin und erreicht, dass Mayer doch OB bleibt. Offiziell heißt
es, der erste Hitlerbesuch in Augsburg sei 1937 gewesen. Aber 1922 wurde
in Augsburg eine NSDAP Ortsgruppe gebildet. Hitler kam zum 15- jährigen
Bestehen dieser Gruppe 1937 nach Augsburg. Ob er bei der Gründung
der Ortsgruppe hier war, ist nicht klar, aber es gibt das Gerücht,
dass damals im Pelikanstüble in der Jakobervorstadt sein Hund vergiftet
worden sei. Wahl schreibt aber, dass Hitler während der Zeit seines
Redeverbots (also nach dem 9. November 1923) auf einer Versammlung im
Saalbau Herrle eine Rede gehalten habe. In jedem Fall aber war er als
Reichskanzler 1936 in Augsburg. Damals wurde die Vergrößerung
des Stadttheaters geplant.

2006 - auf den Stufen des Stadttheater Neonazis,
ihnen gegenüber Polizei und Demonstranten

Die homepage des Stadttheaters Augsburg |
Fest der Vielfalt 23.2.2008

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29.3.2008: Kundgebung vor dem Stadttheater - "Gegen rechte Gewalt und Rassismus" |
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Weitere Informationen:
Das Augsburger Stadttheater
im Spiegel der NS-Ideologie >>
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