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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisvereinigung Augsburg
Stand: 18.06.2010
Stadttheater Augsburg
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"Künstlerpostkarte No. 1086 von Ottmar Zieher Kunstanstalt München
Dep. No. 1028" – aus http://www.andreas-praefcke.de
 

Das Stadttheater wurde im Stil der Gründerzeit von den Wiener Architekten Fellner und Hellmer entworfen und 1877 eröffnet.

Nach Hitlers Besuch 1936 wurde es umgebaut, mit 2 zusätzlichen Logen und moderner Bühnentechnik versehen. Die Neueröffnung fand - mit Hitlerbesuch am 21.11.1937 - statt. Hitler wollte 4 Millionen Mark für den Umbau aus eigener Tasche bezahlen, aber dann entwickelte er große Pläne zum Ausbau der Stadt zur „Schwäbischen Gauhauptstadt“ (Kosten 140 Millionen Mark). Gauleiter Wahl ist begeistert, denn damit bestätigt Hitler, dass er die Zusammenlegung Schwabens mit Oberbayern verhindern will. OB Mayer dringt bei Hitler immer wieder auf Bereitstellung der Gelder. In der Nürnberger Oper kommt es zum Eklat: in der Pause spricht Mayer Hitler wegen des Geldes an, und Hitler bekommt einen Wutanfall. Mayer wird gefeuert, Wahl fährt nach Berlin und erreicht, dass Mayer doch OB bleibt. Offiziell heißt es, der erste Hitlerbesuch in Augsburg sei 1937 gewesen. Aber 1922 wurde in Augsburg eine NSDAP Ortsgruppe gebildet. Hitler kam zum 15- jährigen Bestehen dieser Gruppe 1937 nach Augsburg. Ob er bei der Gründung der Ortsgruppe hier war, ist nicht klar, aber es gibt das Gerücht, dass damals im Pelikanstüble in der Jakobervorstadt sein Hund vergiftet worden sei. Wahl schreibt aber, dass Hitler während der Zeit seines Redeverbots (also nach dem 9. November 1923) auf einer Versammlung im Saalbau Herrle eine Rede gehalten habe. In jedem Fall aber war er als Reichskanzler 1936 in Augsburg. Damals wurde die Vergrößerung des Stadttheaters geplant.


2006 - auf den Stufen des Stadttheater Neonazis,
ihnen gegenüber Polizei und Demonstranten


Die homepage des Stadttheaters Augsburg

Fest der Vielfalt 23.2.2008  


29.3.2008:  Kundgebung vor dem Stadttheater - "Gegen rechte Gewalt und Rassismus" 
 
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Weitere Informationen:

Das Augsburger Stadttheater im Spiegel der NS-Ideologie >>