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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 20.02.2011
Jüdische Häuser
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    Veranstaltungen und Termine für Augsburg finden Sie beim Forum solidarisches und friedliches Augsburg

     

     
    Gedenktafel
    Ausschnitt der Gedenktafel

    Gedenktafel erinnert an jüdische Geschichte
    Am Gebäude der Kreissparkasse am Martin-Luther-Platz erinnert seit Oktober 2010 eine Gedenktafel an die ehemaligen jüdischen Besitzer.
    Im Zuge der „NS-Arisierung“ wurde 1939 das Anwesen zwangsverkauft. Die letzten Besitzer, Selma und Ludwig Friedmann waren entrechtet und schutzlos und am 7. März 1943, dem Vorabend ihrer Deportation, nahmen sie sich gemeinsam das Leben.

    - Ansprache M.Friedmann >>
    - Bekenntnis zur Geschichte ( AZ 6.10.2010 >>)

    Martin-Luther-Platz
    FroelichstrasseDie Jugendstilvilla an der Frölichstr. 2 (Heute ist dort Polizeiinspektion Augsburg Mitte) gehörte der Familie Hesselberger. Hugo Hesselberger (1870-1918) und seine Frau Maria (1875-1938) waren ursprünglich jüdischer Religion. Ihre Tochter Gertrud heiratete 1920 den Landgerichtsrat Johann Ritter. Die Familie viel wie die Brüder von Gertrud unter die Rassenideologie der Nazis. Ihre beiden Brüder emigrieren Ende der dreißiger Jahre. Nachdem sich Johann Ritter trotz staatlichem Druck nicht von seiner Frau scheiden ließ wurde er aus dem Staatsdienst 1937 entlassen.
    1938 wurde das Haus konfisziert und es zog u.a. die motorisierte Verkehrsbereitschaft der "Schutzpolizei" ein.
    Frölichstrasse 2
    Links:

    Landauer Haus >>  (Die Fabrik M.S.Landauer war in Oberhausen ansässig. Die Firma wurde 1938 enteignet. )