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Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten (VVN-BdA) - Kreisverband Augsburg
Stand: 03.03.2013
VVN-BdA Augsburg - 23.2.2013

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23.2.2013 Aktionstag
"Vielfalt in der Friedensstadt"

Keine Berührungsängste wenn es darum geht, gegen Nazis auf die Straße zu gehen.

Trotz klirrender Kälte hatten sich mind. 150 AugsburgerInnen zum Kundgebungszug "Straße der Erinnerung" (organisiert vom DGB und der VVN-BDA) am Prinzregentenplatz eingefunden.
Von dort ging es zu einzelnen Stationen, an denen zum faschistische Deutschland in Bezug stehende Hintergründe aufgezeigt wurden. Vom Prinzregentenplatz ging es zur Prinzregentenstrasse 8 (dort wohnte Rechtsanwalt Dr. Franz Reisert, Verteidiger von politisch Verfolgten, am 1.1.1945 selbst zu 5 Jahren Zuchthaus verurteilt), Prinzregentenstrasse 11 (Gedenktafel an die Augsburger WiderstandskämpferInnen), Fröhlichstrasse 5 (Haus von Otto Landauer, 1938 enteignet), Fröhlichstrasse 2 (Haus der Familie Hesselberger, 1938 konfisziert), Kasernstrasse (Erinnerungstafel an Paul Ben Haim), Stadttheater, Grottenau 1 (hier praktizierte/wohnte Dr. Raff Julius mit seiner Frau Paula, umgekommen in KZ Theresienstadt und KZ Auschwitz-Birkenau), Rathausplatz (seit 2001 im Unteren Fletz Gedenktafeln mit Namen ermordeter Augsburger Juden/Jüdinnen).

 
Kundgebungszug "Straße der Erinnerung", im Hintergrund das ehemalige Wohnhaus der Familie Hesselberger
Kundgebungszug "Straße der Erinnerung", Prinzregentenstrasse 11 vor der Gedenktafel an die Augsburger WiderstandskämpferInnen
Kundgebungszug "Straße der Erinnerung" vor dem Stadttheater
      
Aus der Geschichte lernen: Tafeln zu Opfern aus dem Widerstand gegen das Nazionalsozialistische Deutschland
Unser Infostand auf dem Rathausplatz
Zentrale Kundgebung auf dem Rathausplatz mit Infoständen, Musik - gemeinsam gegen "braunes" Gedankengut in der Friedenstadt Augsburg
  
 
Erinnerungstafeln zu den durch Neonazis hingerichteten Menschen
(sog. NSU-Morde)
Auf dem Rathausplatz erinnerten wir wieder mit Einzelschicksalen an die in Deutschland, seit 1990 aus rechtsextremistischer und rassistischer Motivation ermordeten Menschen.

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